Recherche
Historische Einordnung, Dokumente, Archive und Spuren vom Bau als Charlesville bis zum letzten Liegeplatz.
Dreiteilige Dokumentation von Merlin Franke
Ein Schiff, fünf Leben: von der Kiellegung bis zum letzten Liegeplatz. Eine filmische Spurensuche über Seefahrt, Ausbildung, Erinnerung und das Verschwinden eines besonderen Schiffes.
Die „Georg Büchner“ war nie nur ein Schiff mit einem einzigen Leben. Gebaut als „Charlesville“, verband sie zunächst Fracht- und Passagierverkehr. Später wurde sie in der DDR als kombiniertes Fracht- und Ausbildungsschiff eingesetzt. Auch festliegend in Rostock-Schmarl blieb sie ein Ort der Ausbildung und Berufsschule, bevor sie als Hotel- und Jugendherbergsschiff ihr letztes Kapitel erlebte.
„Georg Büchner – Ein Schiff mit Geschichte“ erzählt in drei Teilen von der Charlesville/Georg Büchner – einem Schiff, das über Jahrzehnte unterschiedliche Aufgaben erfüllte und für viele Menschen mehr war als nur Stahl, Maschinen und Decks.
Gebaut als kombiniertes Fracht- und Passagierschiff, später genutzt als Fracht- und Ausbildungsschiff der DDR und schließlich als Hotel- und Jugendherbergsschiff in Rostock, wurde die Georg Büchner immer wieder zu einem Ort, an dem Menschen arbeiteten, lernten, reisten oder Erinnerungen hinterließen.
Der Dokumentarfilm verbindet historische Recherche, Interviews, Archivmaterial und eigene Aufnahmen. Im Mittelpunkt steht nicht nur die technische Geschichte, sondern auch die Frage, was von einem Erinnerungsort bleibt, wenn er physisch verschwindet.
Historische Einordnung, Dokumente, Archive und Spuren vom Bau als Charlesville bis zum letzten Liegeplatz.
Gespräche mit Menschen, die das Schiff kannten, begleitet haben oder seine Geschichte bewahren.
Eine dokumentarische Annäherung an Aufstieg, Wandel, Abschied und Untergang.
Die „Georg Büchner“ steht exemplarisch für eine wechselvolle Schiffsgeschichte. Gebaut als „Charlesville“ in Hoboken bei Antwerpen, war sie zunächst ein kombiniertes Fracht- und Passagierschiff der CMB-Kongo-Linie – ein Schiff, das Menschen, Waren und Geschichten über Kontinente hinweg verband.
Später wurde sie in der DDR als „Georg Büchner“ für die Deutsche Seereederei Rostock eingesetzt: nun als kombiniertes Fracht- und Ausbildungsschiff. Auch nachdem sie nicht mehr zur See fuhr und in Rostock-Schmarl festlag, blieb sie ein Ort der Ausbildung und Berufsschule. In späteren Jahren wurde sie im Rostocker Stadthafen als Hotel- und Jugendherbergsschiff Teil der Stadtgeschichte – bis zu ihrer letzten Reise im Jahr 2013.
Ein Schiff der Nachkriegszeit, entworfen für den Liniendienst der CMB-Kongo-Linie – kombiniert für Fracht und Passagiere.
Als „Georg Büchner“ wurde das Schiff in der DDR zum kombinierten Fracht- und Ausbildungsschiff der Deutschen Seereederei Rostock.
Auch ohne Fahrbetrieb blieb das Schiff ein Lernort – unter anderem für berufliche Ausbildung, Berufsschule und Umschulung.
Nach weiteren Nutzungen lag sie im Rostocker Stadthafen und wurde als Hotel- und Jugendherbergsschiff Teil der Stadtgeschichte.
Während der Verschleppung sank die „Georg Büchner“ in der Ostsee vor Polen. Damit verschwand das Schiff physisch – doch seine Geschichte blieb.
Der Trailer gibt Einblicke in die dreiteilige Dokumentation über die Charlesville/Georg Büchner – von ihren Anfängen bis zur letzten Reise.
Produktionsnotizen, Recherchereisen, Interviews und Zwischenstände zur Dokumentation.
Eine Dokumentation entsteht nicht nur am Schnittplatz. Sie entsteht auf Reisen, in Archiven, an ehemaligen Liegeplätzen, in Gesprächen und bei der Auswertung vieler kleiner Spuren.
Drehorte, ehemalige Liegeplätze und Interviews mit Menschen, die mit der Georg Büchner verbunden waren.
Recherche zur Charlesville, ihrer Baugeschichte und den frühen Jahren als belgisches Fracht- und Passagierschiff.
Akten, Notizen und neue Hinweise zum Untergang der Georg Büchner vor der polnischen Küste.
Kamera, Ton, Reisen, Archivarbeit und Schnitt – viele Schritte führen Stück für Stück zur fertigen Dokumentation.
Die Dokumentation „Georg Büchner – Ein Schiff mit Geschichte“ ist ein Langzeitprojekt, das über viele Jahre gewachsen ist. Für die weitere Fertigstellung sind Hinweise, Fotos, Dokumente, Erinnerungen und Kontakte ebenso wertvoll wie finanzielle Unterstützung für Fremdmaterial, Lizenzen, Recherche und Veröffentlichung.
Wer Material zum Schiff besitzt, persönliche Erinnerungen teilen möchte oder das Projekt als Unternehmen, Institution oder Privatperson unterstützen möchte, kann gerne Kontakt aufnehmen.
Fotos, Dokumente, Zeitzeugenberichte oder Hinweise zur Charlesville/Georg Büchner.
Finanzielle Beiträge helfen bei Fremdmaterial, Lizenzen, Recherche, professionellen Sprecherinnen und Sprechern sowie bei der Fertigstellung und Veröffentlichung der Dokumentation.
Sie haben Hinweise, Fotos, Dokumente oder persönliche Erinnerungen zur Charlesville / Georg Büchner? Oder möchten Sie die Dokumentation unterstützen, eine Vorführung anfragen oder mit mir zum Projekt in Kontakt treten?
Für alles rund um „Georg Büchner – Ein Schiff mit Geschichte“ nutzen Sie bitte die eigene E-Mail-Adresse der Dokumentation. So bleiben Hinweise, Material und Anfragen zum Projekt übersichtlich gebündelt.
Mo: 15.30 – 16.30 Uhr
Di bis Fr: 14.00 – 16.30 Uhr
an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen nach Absprache
Während Dreharbeiten bin ich nicht erreichbar. Sie können mir auf der Mailbox gerne eine Nachricht mit Namen, Telefonnummer und Ihrem Anliegen hinterlassen. Ich rufe Sie schnellstmöglich zurück.